News · Bericht · 20.10.2026 · Jan Gerstein
GTC Berlin: Zu Besuch in einem modularen Rechenzentrum
Zur GTC Berlin zeigte Armada einen seiner Galleon-Container live. Unser Geschäftsführer Jan Gerstein war drinnen, zwischen den Racks. Ein kurzer Bericht aus Sicht der Energietechnik.

Ein Rechenzentrum, das geliefert wird
Ein modulares Rechenzentrum kommt nicht als Gebäude, sondern vorgefertigt im Container: Racks, Stromverteilung und Kühlung sind in der Regel schon eingebaut. Armada nennt seine Container-Familie Galleon. Nach Angaben des Herstellers reicht sie von Einheiten im Kofferformat bis zum Modell Orion mit 10 MW (Quelle: armada.ai). Gedacht ist so etwas für Orte, an denen Daten entstehen oder bleiben sollen, etwa ein Werksgelände.
Den Strom bringt der Container nicht mit
Aufstellen geht schnell. Betreiben nicht ohne Weiteres: Jeder Container braucht einen Netzanschluss mit ausreichender Bezugsleistung, die der Netzbetreiber zusagen muss, ab einigen hundert Kilowatt in der Regel an der Mittelspannung mit eigenem Trafo. Ein Batteriespeicher daneben puffert Lastspitzen und verschiebt Strom aus einer PV-Anlage in die Nacht. Und all das muss mit dem Netzbetreiber abgestimmt sein, lange bevor der Container kommt, denn Anschlusszusagen und Transformatoren haben in der Praxis die längeren Vorlaufzeiten.
Genau unser Feld
Netzanschluss und Anmeldung, Trafo und Mittelspannung, PV, Speicher, Messkonzept und die Koordination der Gewerke: Das ist die Energieseite eines solchen Projekts, und das ist, was wir machen. Für Mittelständler, die KI im eigenen Haus betreiben wollen, haben wir die Stufen vom Server im Büro bis zum Container-Rechenzentrum zusammengefasst: On-Premise-KI für den Mittelstand
StromWert ist nicht Partner von Armada oder NVIDIA. Dieser Beitrag ist ein redaktioneller Bericht; Produktangaben stammen vom Hersteller.
