Netz & Infrastruktur · AI Data Center Power
Stromversorgung für KI-Rechenzentren, vom Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme
KI-Rechenzentren brauchen sehr viel Leistung, und sie brauchen sie zu einem festen Termin. In der Praxis entscheidet oft nicht die Rechentechnik über den Zeitplan, sondern der Netzanschluss. Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber in Mittel- und Hochspannung, koordinieren Nachunternehmer und Gewerke und nehmen die Anlage mit dem Netzbetreiber in Betrieb.
Was wir übernehmen
Netzanschluss und Anmeldung
Netzanschlussbegehren beim Verteil- oder Übertragungsnetzbetreiber, Abstimmung von Anschlusspunkt, Spannungsebene, Leistung und Zeitplan, Unterlagen und Nachweise nach den Technischen Anschlussregeln VDE-AR-N 4110 (Mittelspannung) und VDE-AR-N 4120 (Hochspannung).
Übergabestation und Umspannung
Abstimmung von Übergabe- oder Umspannstation, Transformatoren, Mittelspannungsschaltanlagen sowie Schutz- und Sekundärtechnik mit Fachplanern und Netzbetreiber, Prüfung der Unterlagen vor der Bestellung.
Projektkoordination
Ein Ansprechpartner für Netzbetreiber, Fachplaner, Nachunternehmer und Gewerke: Terminplan, Schnittstellen zwischen Hoch-, Mittel- und Niederspannung, feste Prüfschritte und eine Dokumentation, die bei der Abnahme trägt.
Inbetriebnahme
Prüfungen und Schutzprüfung, Inbetriebsetzung mit dem Netzbetreiber, Prüf- und Abnahmeprotokolle und eine geordnete Übergabe an den Betrieb des Rechenzentrums.
Erfahrung aus Umspannwerken und Offshore-Netzanbindungen
Unser Geschäftsführer kommt aus der Inbetriebnahme: über 20 Jahre in der Windenergie an Land und auf See, an Umspannwerken mit 66 kV und 220 kV und zuletzt für die 50Hertz Offshore GmbH in der Qualitätssicherung der Sekundärtechnik einer Offshore-Netzanbindung. Diese Arbeitsweise bringen wir in jedes Projekt: prüfen, dokumentieren, erst dann einschalten.
Schaltberechtigung für Mittelspannungsanlagen mit Einsätzen in Deutschland und international; geschaltet wird im jeweiligen betrieblichen Berechtigungsrahmen des Anlagenbetreibers.

Offshore-Netzanbindung · Ostsee
Umspannplattformen Gennaker und Ostwind 3
Zwei Offshore-Umspannplattformen für den Windpark Gennaker in der deutschen Ostsee und das Netzanbindungsprojekt Ostwind 3 von 50Hertz: Mitarbeit bei Errichtung und Inbetriebnahme, mit Schwerpunkt auf Sekundärtechnik und Qualitätssicherung.
Zuletzt für 50Hertz
Im Auftrag der 50Hertz Offshore GmbH: Qualitätssicherung der Sekundärtechnik in einem Umspannwerk einer Offshore-Netzanbindung – Schrank- und Klemmenkontrolle, Mängellisten und Prüfprotokolle nach den Sicherheits- und Compliance-Regeln des Übertragungsnetzbetreibers.
Inbetriebnahme an Land und auf See
Über 20 Jahre Inbetriebnahme und Qualitätssicherung in der Windenergie, unter anderem in Projekten der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und TenneT, in internationalen Teams.
66 kV und 220 kV
Projekterfahrung an Umspannwerken mit 66 kV und 220 kV, einschließlich der kompletten Schutz- und Sekundärtechnik.
Speicher, USV und Leistungsspitzen
In der Praxis schwankt die Last von KI-Clustern stark, etwa wenn Trainingsläufe starten oder pausieren. Batteriespeicher können solche Sprünge am Netzanschlusspunkt glätten, die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ergänzen und einen knappen Netzanschluss entlasten. Ob und in welcher Größe sich ein Speicher lohnt, hängt vom Lastprofil und den Bedingungen des Netzbetreibers ab; das rechnen wir mit Ihren Daten. Mehr zu Batteriespeichern an der Mittelspannung und Peak-Shaving.
Einordnung: Das sind Erfahrungswerte aus der Praxis, keine gesetzlichen Vorgaben. Was für Ihr Projekt gilt, legen Netzbetreiber und Planung fest.
Rahmen in Deutschland
- Anspruch auf Netzanschluss – Netzbetreiber müssen Letztverbraucher zu angemessenen, diskriminierungsfreien und transparenten Bedingungen anschließen (§ 17 Abs. 1 EnWG). Wann und mit welcher Leistung, klärt das Anschlussverfahren.
- Technische Anschlussregeln – für Mittelspannung VDE-AR-N 4110, für Hochspannung VDE-AR-N 4120, ergänzt durch die technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers.
- Energieeffizienzgesetz – Rechenzentren unterliegen in Deutschland zusätzlich dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG), unter anderem mit Anforderungen an Energieeffizienz und Abwärmenutzung.
So läuft ein Anschlussprojekt
01
Bedarf und Standort
Leistung, Ausbaustufen, Standort und Zeitplan: daraus ergeben sich Spannungsebene und möglicher Anschlusspunkt.
02
Anschlussbegehren
Antrag beim zuständigen Netzbetreiber mit den Unterlagen, die er verlangt, und Begleitung bis zur Anschlusszusage.
03
Planung und Vergabe
Abstimmung mit Fachplanern, Prüfung der technischen Unterlagen, Vergabe an Nachunternehmer und Gewerke.
04
Errichtung
Koordination auf der Baustelle, feste Prüfschritte, Dokumentation von Anfang an.
05
Inbetriebnahme
Prüfungen, Inbetriebsetzung mit dem Netzbetreiber, Protokolle und Übergabe an den Betrieb.
Netzanschluss auch für andere Projekte
Dieselbe Arbeit, also Anmeldung, Koordination und Inbetriebnahme, übernehmen wir auch für Speicher, PV-Anlagen und Ladeparks: Netzanschluss & Projektkoordination
Sie planen ein Rechenzentrum oder brauchen mehr Leistung am Standort? Sprechen wir 15 Minuten über Netzanschluss und Zeitplan.
