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StromWert

On-Prem AI Data Center + On-Prem Energy

KI-Rechenzentrum für den Mittelstand: on premise, mit Energie vom eigenen Gelände

Ein Rechenzentrum auf dem eigenen Gelände hält KI und Daten im eigenen Betrieb. Wir bauen die Energie dafür: PV auf dem Hallendach, Batteriespeicher und den Netzanschluss mit der Anmeldung beim Netzbetreiber. Den Rechenzentrums-Container binden wir elektrisch ein und koordinieren alle Gewerke bis zur Inbetriebnahme. Sie haben einen Ansprechpartner.

So sieht ein Standort aus

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  1. 1PV-Anlage auf dem Hallendach
  2. 2Netzanschluss, je nach Leistung mit eigener Trafostation
  3. 3Rechenzentrums-Container mit Kühlung
  4. 4Batteriespeicher
  5. 5Kabelwege im Erdreich, Anschluss ans Netz
Prinzipskizze, nicht maßstäblich. Aufstellung, Spannungsebene und Messkonzept legen wir je Standort mit Netzbetreiber und Fachplanung fest.

Was zusammengehört

  • Datensouveränität

    KI-Modelle, Auswertungen und Unternehmensdaten laufen auf Ihrer eigenen Hardware, auf Ihrem Gelände. Welche Daten den Betrieb verlassen, entscheiden Sie.

  • PV auf dem Hallendach

    Wir belegen das Dach so weit, wie Statik und Netzanschluss es zulassen. Ein Rechenzentrum verbraucht rund um die Uhr; der Solarstrom vom Dach wird deshalb fast vollständig selbst genutzt.

  • Batteriespeicher

    Verschiebt den Mittagsüberschuss in Abend und Nacht, kappt Lastspitzen am Netzanschluss und stützt die Versorgung. Eine USV ersetzt er nur, wenn er dafür ausgelegt ist.

  • Modulares Container-Rechenzentrum

    Fertig verdrahtet geliefert und neben der Halle aufgestellt, als Beispielgröße ab etwa 60 kW IT-Last und erweiterbar. Modulare Container-Rechenzentren und GPU-Server führender Hersteller; wir arbeiten herstellerneutral.

  • Netzanschluss und Anmeldung

    Anschlussbegehren, Leistungserhöhung oder eigener Mittelspannungsanschluss mit Trafostation, Messkonzept und Anmeldung beim Netzbetreiber.

  • Sichere KI-Agenten auf eigener Hardware – mit NVIDIA OpenShell

    Auf Basis von NVIDIA-GPU-Hardware richten wir KI-Agenten in einer abgeschotteten Laufzeitumgebung ein, mit einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept. Die Modelle laufen lokal, Ihre Daten verlassen den Betrieb nicht.

  • Ein Ansprechpartner

    Wir koordinieren Netzbetreiber, Fachplaner, Tiefbau, Elektro, Kühlung und IT-Partner bis zur Inbetriebnahme, mit festen Prüfschritten und vollständiger Dokumentation.

Geliefert, angeschlossen, in Betrieb

Ein modulares Rechenzentrum ist schnell in Betrieb, wenn der Standort vorbereitet ist. Darin liegt der eigentliche Vorteil der Container-Lösung.

  • Fertig geliefert

    Der Rechenzentrums-Container kommt fertig verdrahtet und im Werk getestet. Vor Ort heißt es: aufstellen, anschließen, einschalten. In der Praxis sind das Tage statt Monate Baustelle.

  • Der Haken: Der Standort muss bereit sein

    Das geht nur, wenn Netzanschluss, Trafo, Fundament, Kabelwege und Energie stehen. Genau das machen wir vorher. Dann wartet der Container nicht auf den Strom.

  • Ihr Geld arbeitet ab dem ersten Tag

    In der Praxis gilt: Hardware, die bezahlt ist, aber nicht rechnet, bindet Kapital ohne Nutzen. Stehen Anschluss und Energie, bevor der Container kommt, arbeitet die Investition ab dem ersten Tag.

Dieses Prinzip setzt sich durch. NVIDIA hat am 21. Oktober 2026 auf der GTC Berlin mit DSX POD ein eigenes Referenzdesign für Rechenzentren aus vorgefertigten Containern vorgestellt: Rechner, Verkabelung, Stromversorgung im Rack und Flüssigkühlung werden im Werk eingebaut und getestet. Laut NVIDIA sinkt die Aufbauzeit an einem vorbereiteten Standort damit von sechs Monaten auf im besten Fall 14 Tage; ausgeliefert werden soll ab Anfang 2027. Auch dafür braucht es laut NVIDIA einen vorbereiteten Standort mit Anschluss an Strom, Kühlung und Netzwerk. DSX POD zielt zunächst auf große, neu gebaute KI-Rechenzentren; modulare Container-Rechenzentren gibt es von verschiedenen Herstellern auch in kleineren Größen.

Quelle: NVIDIA, Pressemitteilung zu DSX POD (21.10.2026), Produktseite DSX POD.

Warum der Netzanschluss den Zeitplan bestimmt

So läuft ein On-Prem-Projekt

So läuft es in der Praxis. Die Reihenfolge ist bewusst gewählt: Erst steht die Energie, dann wird Hardware bestellt.

  1. 01

    Bedarf und Standortcheck

    Welche KI-Anwendungen, welche Rechenleistung, welche Ausbaustufen? Wir prüfen Gelände, Aufstellfläche, Dachflächen, Hausanschluss und Zeitplan.

  2. 02

    Energiekonzept

    PV, Batteriespeicher, Netzanschluss und USV für Ihren Standort: Leistung, Spannungsebene, Messkonzept und was weiter aus dem Netz kommen muss.

  3. 03

    Container und Server

    Rechenzentrums-Container und GPU-Server können Sie direkt beim Hersteller kaufen oder leasen; Leasing oder Finanzierung ist oft über die Finanzierungsangebote der Hardware-Hersteller möglich. Wie wir die Beschaffung in Ihrem Projekt aufsetzen, besprechen wir gern mit Ihnen.

  4. 04

    Energie, Anschluss, Einbindung

    Wir bauen PV, Speicher und Netzanschluss, koordinieren Fundament und Kabelwege und binden den Container elektrisch ein: Einspeisung, Verteilung, USV und Messung.

  5. 05

    IT-Inbetriebnahme

    Die IT nehmen spezialisierte Partner oder Ihr eigenes Team in Betrieb, bis zur Anbindung an bestehende Systeme wie Ihr ERP. Wir koordinieren Termine und Schnittstellen.

  6. 06

    KI-Setup mit NVIDIA OpenShell

    Wir richten die abgeschottete Laufzeitumgebung für Ihre KI-Agenten ein: Sandbox und Richtlinien je Agent, lokale Modelle und die Anbindung an freigegebene Systeme.

  7. 07

    Betrieb und Wartung

    Wartung und wiederkehrende Prüfungen von PV, Speicher und elektrischer Anlage, Monitoring im Kundenportal. Die IT betreut Ihr IT-Dienstleister oder Ihr Team.

Warum das jetzt geht – und warum es sicher ist

Warum jetzt: Leistungsfähige KI-Modelle gibt es inzwischen als offene Modelle, zum Beispiel NVIDIA Nemotron. Sie laufen auf eigener Hardware in Ihrem Betrieb, ohne Cloud. Und es gibt jetzt fertige, frei verfügbare Software, die KI-Agenten abschottet: NVIDIA OpenShell (Open Source). Bis vor Kurzem musste man so etwas noch selbst bauen.

Warum sicher: Ein KI-Agent arbeitet wie ein neuer Mitarbeiter mit Besucherausweis: Er kommt nur in die Räume, die Sie freischalten, bekommt keine Schlüssel in die Hand, und jede neue Tür muss erst jemand genehmigen. Laut NVIDIA setzt OpenShell die Regeln außerhalb des Agenten durch, er kann sie nicht abschalten:

  • Eigener Raum – jeder Agent arbeitet in einer eigenen, abgeschotteten Umgebung (Sandbox) und erreicht nur die Dateien, die für ihn freigegeben sind.
  • Nur freigegebene Verbindungen – nach außen kommt der Agent nur zu Zielen, die Sie freigegeben haben; alles andere wird blockiert.
  • Keine echten Passwörter – der Agent sieht keine echten Zugangsdaten; OpenShell setzt sie erst außerhalb des Agenten ein, und nur für freigegebene Ziele.
  • Neue Rechte nur mit Freigabe – braucht der Agent mehr, prüft in der Grundeinstellung ein Mensch die Anfrage; selbst genehmigen kann der Agent sie nicht, und jede Entscheidung wird protokolliert.

Das ist „Eigene KI. Eigene Energie.“: Ihre Daten bleiben im Haus, und der Strom kommt, so weit es geht, vom eigenen Dach.

Quelle: NVIDIA, OpenShell, OpenShell-Dokumentation, Technik-Blog zu OpenShell, Nemotron. StromWert ist kein Partner von NVIDIA.

Sichere KI-Agenten auf eigener Hardware – mit NVIDIA OpenShell

Auf Basis von NVIDIA-GPU-Hardware richten wir KI-Agenten in einer abgeschotteten Laufzeitumgebung ein. Dafür nutzen wir NVIDIA OpenShell: Open Source (Apache 2.0), seit Version 0.1 mit stabilem Release-Rhythmus und für beliebige Agenten nutzbar. Welcher Agent zu Ihrer Aufgabe passt, klären wir mit Ihnen.

Mehrschichtiges Sicherheitskonzept, von außen nach innen
  1. Eigenes Gelände

    Die Hardware steht bei Ihnen, versorgt mit eigenem Strom aus PV und Speicher. Ihre Daten verlassen den Betrieb nicht.

    1. Lokale Modelle

      Die KI läuft auf Ihren eigenen GPU-Servern. Eine Cloud-KI ist nicht nötig.

      1. Abgeschottete Sandbox je Agent

        Kontrollen auf Kernel-Ebene begrenzen, auf welche Dateien und Systemfunktionen ein Agent zugreifen darf. Er läuft ohne Administratorrechte.

        1. Netzwerk-Richtlinien

          Jede ausgehende Verbindung wird geprüft, bevor sie die Sandbox verlässt. Nur freigegebene Ziele sind erreichbar, alles andere wird abgelehnt.

          1. Schutz der Zugangsdaten

            Agenten sehen keine echten Passwörter oder Schlüssel. Diese werden erst bei Anfragen an freigegebene Ziele eingesetzt.

            1. Kontrollierte Änderungen

              Neue Berechtigungen prüft OpenShell vor der Freigabe automatisch per formaler Verifikation. Auffällige Änderungen werden nicht automatisch freigegeben, sie warten auf die Freigabe durch einen Menschen.

              1. Anbindung an Ihre Systeme

                SAP, ServiceNow oder Salesforce (Agentforce) erreicht ein Agent nur über freigegebene Schnittstellen.

                KI-Agent

Einordnung: Jede Schicht begrenzt nachvollziehbar, was ein Agent tun kann. Das Konzept ergänzt Ihr IT-Sicherheitskonzept, es ersetzt es nicht. StromWert ist kein Partner von NVIDIA, SAP, ServiceNow oder Salesforce.

Ihr eigenes Modell – trainiert auf Ihr Fachwissen

Offene KI-Modelle, zum Beispiel NVIDIA Nemotron, passen wir per Nachtraining (Fine-Tuning) an Ihren Betrieb an: an Ihre Fachsprache, Ihre Formate und Ihre Abläufe. Das Training läuft auf Ihrer eigenen Hardware, Ihre Daten bleiben im Haus.

  • Die eigentliche Arbeit: der Datensatz

    Entscheidend ist nicht der Trainingslauf, sondern ein sauberer Trainings- und Prüfdatensatz aus Ihren Firmendaten: echte Beispiele aus Angeboten, Prüfberichten oder Dokumentation, bereinigt und von Ihren Fachleuten geprüft. Mit dem Prüfsatz messen wir vorher und nachher, ob das Modell wirklich besser arbeitet.

  • Schlankes Verfahren

    Meist genügt ein Verfahren wie LoRA: Das Grundmodell bleibt unverändert, trainiert wird nur ein kleiner Zusatz. Das braucht deutlich weniger Rechenleistung und Grafikspeicher als ein vollständiges Training.

  • Was sich ändert, gehört nicht ins Training

    Preise, Vorschriften oder Lagerbestände ändern sich laufend. Solche Fakten holt sich das Modell per Dokumentensuche (RAG) aus Ihren aktuellen Unterlagen, statt sie fest einzulernen.

  • Lizenz je Modell geprüft

    Wir setzen nur Modelle ein, deren Lizenz die kommerzielle Nutzung und eigene Anpassungen erlaubt, und prüfen das für jedes Modell. Beispiele: NVIDIA Nemotron 3 Super steht unter der NVIDIA Nemotron Open Model License, Nemotron 3.5 Lightning unter OpenMDW 1.1.

Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Nachtrainieren nötig ist oder die Dokumentensuche reicht.

Mit eigener Energie: Trainingsläufe lassen sich in der Praxis zeitlich planen, etwa in die Mittagsstunden, wenn Ihre PV-Anlage mehr Strom liefert, als der Betrieb gerade braucht.

Einordnung: Aufwand und Dauer hängen vom Anwendungsfall und von der Qualität Ihrer Daten ab. Wir nennen sie, wenn wir Ihre Daten gesehen haben, dann schriftlich. StromWert ist kein Partner von NVIDIA.

Wie groß muss es sein?

Nicht jede KI-Anwendung braucht einen Container. Drei Stufen, von klein nach groß:

  1. 01

    Server im Büro

    Ein oder wenige GPU-Server für Inferenz und kleinere Modelle. Die Leistung liegt meist bei einigen Kilowatt; ein eigener Stromkreis und eine USV genügen. Hier geht es eher um Kühlung und Abwärme im Raum als um den Netzanschluss.

  2. 02

    GPU-Racks im Bestand

    Mehrere Racks im Serverraum oder in der Halle, schnell einige zehn Kilowatt Dauerlast. Wir prüfen, ob Hausanschluss und Hauptverteilung die zusätzliche Last neben dem laufenden Betrieb tragen und wie weit PV und Speicher den Netzbezug entlasten.

  3. 03

    Rechenzentrum im Container

    Ein modularer Container auf dem Gelände, als Beispielgröße ab etwa 60 kW Dauerlast und erweiterbar. Reicht der Hausanschluss nicht, braucht es eine Leistungserhöhung oder einen eigenen Anschluss, ab einigen hundert Kilowatt in der Regel an der Mittelspannung mit eigener Trafostation.

Warum eigene Energie: eine Frage der Wirtschaftlichkeit

Ein Rechenzentrum zieht rund um die Uhr nahezu gleichmäßig Leistung. Für PV ist das ein idealer Verbraucher: Solange die Leistung vom Dach unter der Dauerlast bleibt, wird jede Kilowattstunde vor Ort verbraucht, ohne Einspeisung und unabhängig vom Börsenpreis. Ist die PV-Anlage größer, verschiebt ein Batteriespeicher den Mittagsüberschuss in Abend und Nacht. Den übrigen Bedarf, vor allem nachts und im Winter, deckt weiterhin das Netz.

  • Eigener Solarstrom – kostet über die Lebensdauer der Anlage in der Regel weniger als Strom aus dem Netz, und das Rechenzentrum nimmt ihn fast vollständig auf.
  • Lastspitzen kappen – bei Leistungsmessung bestimmt die höchste Viertelstunde den Leistungspreis im Netzentgelt. Der Speicher fängt Spitzen ab, etwa wenn große Rechenläufe starten.
  • Versorgung sichern – Speicher, USV und auf Wunsch eine Netzersatzanlage überbrücken Störungen im Netz, wenn sie dafür ausgelegt sind.

Größenordnung, kein Angebot

60 kW × 8.760 h ≈ 525 MWh
Strombedarf im Jahr bei 60 kW Dauerlast.
60 kWp ≈ 55–60 MWh
Jahresertrag einer PV-Anlage dieser Größe in Deutschland, üblicherweise. Fast alles davon wird selbst verbraucht, deckt aber nur rund ein Zehntel des Bedarfs.
Rest ≈ 465 MWh
kommt weiter aus dem Netz. Deshalb steht am Anfang der Netzanschluss, nicht das Dach.

Einordnung: Ertrag und Deckungsanteil sind Erfahrungswerte und hängen von Standort, Dachfläche und Ausrichtung ab. Ein Batteriespeicher ersetzt keine USV und keine Netzersatzanlage, solange er nicht dafür ausgelegt ist.

Rückenwind und Rahmen

Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat am 18. März 2026 ihre Rechenzentrumsstrategie beschlossen. Ziel ist, die Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland bis 2030 mindestens zu verdoppeln und die Anschlussleistung für Hochleistungsrechnen und KI mindestens zu vervierfachen. Quelle: Bundesregierung, „Mehr Rechenpower für Deutschland“.

Energieeffizienzgesetz: gilt für größere Rechenzentren

Pflichten wie ein Grenzwert für die Energieeffizienz (PUE) und die bilanzielle Deckung mit Strom aus erneuerbaren Energien gelten nach dem Energieeffizienzgesetz für Rechenzentren ab 300 kW nicht redundanter elektrischer Nennanschlussleistung. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom Juni 2026 sieht eine Schwelle von 500 kW installierter IT-Leistung vor und verschiebt die Pflicht zu 100 % erneuerbarem Strom auf 2030; der Bundestag hat darüber noch nicht entschieden. Ein Container-Rechenzentrum im Mittelstand liegt oft unter diesen Schwellen. Für die eigene PV spricht deshalb vor allem die Wirtschaftlichkeit.

Früh anfangen: Der Netzanschluss bestimmt den Zeitplan

Ein Container-Rechenzentrum ist in der Praxis oft schneller geliefert als der Strom dafür. Bezugszusage, Leistungserhöhung oder ein neuer Mittelspannungsanschluss brauchen beim Netzbetreiber viele Monate, mit neuer Trafostation oder Netzausbau auch länger; Transformatoren und Schaltanlagen haben eigene lange Lieferzeiten. Deshalb klären wir die Anschlussfrage, bevor Hardware bestellt wird.

Abkürzung: Standorte mit vorhandener Mittelspannung

PV- und Windparks haben bereits eine Übergabestation an der Mittelspannung. Ein Container dort kann viel Zeit sparen. Ein Selbstläufer ist das nicht: Der Parkanschluss ist für Einspeisung ausgelegt; Strombezug muss beim Netzbetreiber eigens angemeldet und zugesagt werden, Messkonzept und Verträge mit Direktvermarkter und Netzbetreiber werden angepasst, und bei Dunkelheit oder Flaute kommt der Strom weiter aus dem Netz. Das prüfen wir für den konkreten Standort.

Erfahrung aus Umspannwerken und Offshore-Netzanbindungen

Unser Geschäftsführer kommt aus der Inbetriebnahme: über 20 Jahre in der Windenergie an Land und auf See, an Umspannwerken mit 66 kV und 220 kV und zuletzt für die 50Hertz Offshore GmbH in der Qualitätssicherung der Sekundärtechnik einer Offshore-Netzanbindung. Diese Arbeitsweise bringen wir in jedes Projekt: prüfen, dokumentieren, erst dann einschalten.

Schaltberechtigung für Mittelspannungsanlagen mit Einsätzen in Deutschland und international; geschaltet wird im jeweiligen betrieblichen Berechtigungsrahmen des Anlagenbetreibers.

Referenzen ansehen

Herstellerpartner

Für Rechenzentren setzen wir Komponenten namhafter Hersteller ein. Partnerschaften nennen wir hier nur, wenn der Hersteller sie bestätigt hat.

Vertiv Silver Partner Badge

Vertiv Partner (Silver)

StromWert ist seit Oktober 2026 im Vertiv Partner Program, Stufe Silver, als Solutions Provider aufgenommen.

Häufige Fragen

Ab welcher Größe kommt ein Container-Rechenzentrum infrage?

Als Beispielgröße nennen wir etwa 60 kW IT-Last. Kleinere Anwendungen laufen oft auf einzelnen GPU-Servern oder Racks im Bestand. Was für Sie passt, hängt von Ihren KI-Anwendungen, Datenmengen und Ausbauplänen ab; das klären wir im Standortcheck.

Liefert StromWert auch den Container und die Server?

Das hängt vom Projekt ab. Container und GPU-Server können Sie direkt beim Hersteller kaufen oder leasen; Leasing oder Finanzierung ist oft über die Finanzierungsangebote der Hardware-Hersteller möglich. Wie wir die Beschaffung aufsetzen, besprechen wir gern mit Ihnen. Wir arbeiten herstellerneutral und übernehmen in jedem Fall Energie, Netzanschluss, elektrische Einbindung und die Koordination aller Gewerke.

Sind Sie an bestimmte Hersteller gebunden?

Herstellerneutral: Wir sind an keinen Server- oder Container-Hersteller gebunden und empfehlen die Lösung, die zu Ihrem Standort passt.

Muss das Rechenzentrum zu 100 % mit erneuerbarem Strom laufen?

Für die meisten Rechenzentren im Mittelstand heute nicht. Die Pflichten des Energieeffizienzgesetzes, darunter die bilanzielle Deckung mit erneuerbarem Strom, gelten für größere Rechenzentren, derzeit ab 300 kW nicht redundanter elektrischer Nennanschlussleistung; eine Änderung ist im Gesetzgebungsverfahren. Für eigene PV spricht vor allem, dass selbst erzeugter Strom in der Regel günstiger ist als Netzbezug.

Deckt die PV-Anlage den Strombedarf des Rechenzentrums?

Nur einen Teil. Ein Rechenzentrum mit 60 kW Dauerlast braucht rund 525 MWh im Jahr, eine PV-Anlage mit 60 kWp liefert üblicherweise 55 bis 60 MWh. Den Rest liefert weiter das Netz, vor allem nachts und im Winter. Eigener Solarstrom senkt die Kosten, macht aber nicht unabhängig vom Netz.

Reicht unser vorhandener Netzanschluss?

Das prüfen wir anhand Ihres Lastgangs und Ihrer Anschlussleistung. Ein Rechenzentrum zieht rund um die Uhr nahezu gleichmäßig Leistung; zusammen mit dem laufenden Betrieb wird es am Hausanschluss oft eng. Ein Batteriespeicher fängt Spitzen ab, ersetzt aber keine fehlende Dauerleistung.

Wie schnell ist ein Container-Rechenzentrum in Betrieb?

Der Aufbau vor Ort ist schnell: Ein vorgefertigtes Container-Rechenzentrum kommt fertig verdrahtet und getestet und wird aufgestellt und angeschlossen. Für sein Referenzdesign DSX POD, gedacht für große KI-Rechenzentren, nennt NVIDIA an einem vorbereiteten Standort im besten Fall 14 Tage statt sechs Monaten. Den Zeitplan bestimmt in der Praxis aber meist der Netzanschluss: Leistungserhöhung oder ein neuer Mittelspannungsanschluss brauchen beim Netzbetreiber viele Monate, mit neuer Trafostation auch länger. Deshalb bereiten wir den Standort vor, bevor die Hardware bestellt wird.

Wie wird das Rechenzentrum an unsere bestehenden Systeme angebunden?

Die IT-Inbetriebnahme übernehmen spezialisierte IT-Partner oder Ihr eigenes Team, einschließlich der Anbindung an bestehende Systeme wie ERP. Wir koordinieren Termine und Schnittstellen, damit Energie, Netz und IT zum selben Zeitpunkt fertig sind.

Welche Software nutzen Sie für KI-Agenten?

NVIDIA OpenShell, eine Open-Source-Laufzeitumgebung (Apache 2.0) mit Sandbox und Richtlinien je Agent, nutzbar für beliebige Agenten. Welchen Agenten Sie einsetzen, entscheiden wir mit Ihnen nach Anwendungsfall. StromWert ist kein Partner von NVIDIA.

Sind KI-Agenten im eigenen Betrieb sicher?

Mit der richtigen Laufzeitumgebung lässt sich nachvollziehbar begrenzen, was ein Agent tun kann. Mit NVIDIA OpenShell arbeitet jeder Agent laut NVIDIA in einer eigenen, abgeschotteten Umgebung, erreicht nach außen nur freigegebene Ziele, sieht keine echten Zugangsdaten und bekommt neue Rechte in der Grundeinstellung erst nach Prüfung durch einen Menschen. Das ergänzt Ihr IT-Sicherheitskonzept, es ersetzt es nicht.

Kann man ein KI-Modell auf das eigene Fachwissen trainieren?

Ja. Ein offenes Modell wie NVIDIA Nemotron lässt sich per Nachtraining (Fine-Tuning) an Fachsprache, Formate und Abläufe Ihres Betriebs anpassen, auf Ihrer eigenen Hardware. Die eigentliche Arbeit ist ein sauberer Trainings- und Prüfdatensatz aus Ihren Firmendaten. Ob sich das lohnt oder die Dokumentensuche reicht, sagen wir Ihnen ehrlich.

Was ist der Unterschied zwischen Fine-Tuning und Dokumentensuche (RAG)?

Fine-Tuning bringt einem Modell bei, wie es arbeiten soll: Fachbegriffe, Aufbau eines Prüfberichts, Ton eines Angebots. Die Dokumentensuche (RAG) gibt ihm bei jeder Anfrage die passenden aktuellen Unterlagen mit. Fakten, die sich ändern, etwa Preise, Vorschriften oder Lagerbestände, gehören in die Dokumentensuche, nicht ins Training. Oft ist die Kombination am besten.

Darf man NVIDIA Nemotron kommerziell nutzen und nachtrainieren?

Für die Modelle, die wir nennen, ja: NVIDIA Nemotron 3 Super steht unter der NVIDIA Nemotron Open Model License, die kommerzielle Nutzung und eigene Weiterentwicklungen erlaubt; Nemotron 3.5 Lightning unter der offenen Lizenz OpenMDW 1.1. Die Lizenzbedingungen, etwa Hinweise bei der Weitergabe, prüfen wir für jedes Modell vor dem Start.

Was brauche ich für einen eigenen KI-Server?

Neben dem Server selbst: einen ausreichend abgesicherten Stromkreis, eine USV, Kühlung für die Abwärme und einen Platz mit Netzwerkanbindung. Ein Server mit acht GPUs nimmt laut Herstellerangaben 10 bis 15 kW auf und braucht mehrere Netzteile an 200 bis 240 V; ab mehreren Servern oder Racks wird der Netzanschluss zum Thema.

Was ist eine On-Premise-Infrastruktur für KI?

KI-Modelle laufen auf eigener Hardware im eigenen Betrieb statt in einer Cloud. Dazu gehören GPU-Server, Speicher und Netzwerk, aber auch Stromversorgung, USV, Kühlung und Netzanschluss. Den IT-Teil übernehmen Hersteller und IT-Partner, den Energie- und Anschlussteil wir.

Wie viel Strom braucht ein KI-Server?

Ein einzelnes Arbeitsplatzsystem einige hundert Watt bis 1,6 kW, ein Server mit acht GPUs der aktuellen Generation laut NVIDIA 10,2 bis etwa 14,3 kW, ein Rack der Klasse GB200 NVL72 rund 120 kW. Bei Volllast rund um die Uhr braucht ein 14-kW-Server gut 120 MWh im Jahr, ohne Kühlung.

Was kostet ein On-Premise-Rechenzentrum?

Das hängt von Rechenleistung, Standort, Netzanschluss und Energiekonzept ab. Konkrete Zahlen nennen wir erst, wenn wir Ihren Standort und Ihren Bedarf kennen, dann schriftlich.

Weiterlesen

Mehr zum Netzanschluss für größere Rechenzentren bis zur Hochspannung: AI Data Center Power. Leistung von GPU-Servern und Racks: KI-Server Stromversorgung, Absicherung: USV und Notstrom. Speicher und PV im Detail: Batteriespeicher, Peak-Shaving, Gewerbe- und Industrie-PV. Bericht: GTC Berlin: Zu Besuch in einem modularen Rechenzentrum

Sie planen KI im eigenen Betrieb? Sprechen wir 15 Minuten über Standort, Leistung und Netzanschluss.